Kommen! Sehen!
Staunen! Probieren!

Wie vielseitig Kaffee – Lieblingsgetränk par excellence – sein kann, präsentiert die Branche einmal im Jahr auf eindrucksvolle Weise bei den Deutschen Kaffeemeisterschaften der SCAE, die aus sechs Einzeldisziplinen bestehen.

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Hier zeigen die besten Kaffee Spezialisten der Republik in unterschiedlichen Disziplinen die ganze Lebendigkeit, Kreativität und Vielfältigkeit ihrer Passion. Und sie beweisen, dass Kaffee in puncto Komplexität, Diversität und Aromenspektrum Wein und Whiskey in nichts nachsteht. Es lohnt sich, mehr über das Thema Spezialitätenkaffee zu erfahren. Finden Sie es heraus bei den Kaffeemeisterschaften der SCAE.

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Röstmeisterschaft:
vom 05. - 07.10 bei Probat in Emmerich

 

Vorstellung der Teilnehmer 2016

Anfang Oktober trifft sich erneut die Crema der deutschen Kaffeeröster bei PROBAT in Emmerich, um in der Disziplin „Rösten" den Besten zu ermitteln. Insgesamt treten zehn Kaffee-Röster aus ganz Deutschland gegeneinander an. In den drei Tagen müssen die Teilnehmer Rohkaffee qualitativ bewerten, bevor sie Proberöstungen durchführen und die gerösteten Proben verkosten. Anhand dieser ersten Bewertung geht es dann am folgenden Tag in den Wettbewerb mit der eigentliche Röstung. Am letzten Tag werden die Juroren nach der Verkostung der Wettbewerbsröstungen, anhand weltweit gültiger Bewertungsbögen, den neuen deutschen Röstmeister der SCAE Deutschland in den Räumlichkeiten von PROBAT präsentieren.

Barista-Meisterschaft:
Deutschlands heißeste Coffee-Show

Hier stellen die besten Baristi der Republik ihr Können unter Beweis. Jeder Teilnehmer muss in 15 Minuten zwölf Getränke – jeweils vier identische Espressi, vier Kaffee-Milchgebtränke und vier Signature Drinks – zubereiten. Die letztgenannte Eigenkreation besteht aus einer Espressobasis und darf keinen Alkohol enthalten. In dieser Challenge ist auch das Wissen des Barista über den von ihm verwendeten Kaffee gefragt. 

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Außerdem werden die technische Handhabung der Mühle und der Siebträgermaschine sowie die Arbeitstechnik und die Performance bewertet. Neben Geschmack zählen auch Optik und Präsentation des Getränks. Die Bewertung erfolgt durch eine hochkarätige internationale Jury, die aus sechs Juroren und einem Hauptjuror besteht. Darunter vier sensorische Juroren für die Bewertung der Optik, der Präsentation und des Geschmacks und zwei technische Juroren für die Bewertung des Umgangs mit den Maschinen, der Sauberkeit und der Dosierung.

Zu den Deutschen Meistern 2015

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Coffee in Good Spirits:
Coffee meets Liquor

Die Coffee in Good Spirit-Championship fördert innovative Getränkerezepte, in denen Kaffee und Spirituosen eine geschmackvolle Verbindung eingehen. Dieser Wettbewerb wurde als Hommage an den Irish Coffee geboren und dient der Verknüpfung der Tätigkeiten von Baristas und Barkeepern. Beide Berufsgruppen sind gleichermaßen aufgerufen, an dieser Challenge teilzunehmen, um ihre Skills in den Disziplinen „Irish Coffee“ und einer zweiten warmen oder kalten Kaffeekreation mit Alkohol unter Beweis zu stellen.

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Die Teilnehmer haben acht Minuten Zeit für die Zubereitung zweier identischer Irish Coffees und zweier alkoholischer Signature Drinks (Eigenkreationen). Der Signature Drink soll so individuell sein wie die Unterschrift des Barista. Außerdem muss der Kaffeecharakter des Getränks klar erhalten bleiben und die anderen Zutaten müssen herausgeschmeckt werden können.

Zu den Deutschen Meistern 2015

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Latte Art:
Das ist die Krönung

In dieser Challenge geht es um die kunstvolle Zubereitung von Milchschaum. Der Wettbewerb gliedert sich in die Teile „Art Bar“ und Performance auf der Bühne. Bei der Art Bar sind alle oberflächenverändernden Techniken erlaubt: Die Teilnehmer können ihre Kreationen frei gießen, mit Latte Art-Werkzeugen bearbeiten (Etching) oder sogar mit Lebensmittelfarbe verzieren.

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Danach werden die Beiträge fotografiert und die Jury bewertet diese anhand der Fotos. Beurteilt wird nach visuellen Merkmalen, der Kreativität, der Schwierigkeit der gegossenen Muster und der Qualität der Darbietung. Bei der Bühnen-Performance gilt es, ein vorgegebenes Muster mehrmals möglichst exakt gleich zu reproduzieren.

Zu den Deutschen Meistern 2015

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Cup Tasters:
Super Sensorik

Bei dieser Challenge ist der Geschmacks- und Geruchssinn der Teilnehmer ganz besonders gefragt. Hier zählen die Geschwindigkeit, Geschicklichkeit und Genauigkeit beim Erkennen von sensorischen Unterschieden. Die acht Wettbewerber erhalten zeitgleich jeweils drei Tassen mit frisch aufgebrühtem Kaffee, von denen eine Tasse eine andere Kaffeesorte enthält. Das Ziel für die Cupper ist, mit allen Sinnen jenen Kaffee zu identifizieren, der nicht zu den anderen passt. Dabei ist es nicht nötig, die Sorte zu bestimmen.

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Die Vorgaben sind exakt definiert: Alle Kaffees müssen gleich geröstet (Röstgrad und Röstfarbe identisch) und gemahlen sein. Pro Liter werden 60 Gramm Kaffeemehl verwendet. Zubereitet wird in einer guten Standard-Filtermaschine in 1,8 Liter-Kannen. Die Brühtemperatur beträgt immer zwischen 92 und 96°C, der Brühvorgang dauert vier bis sechs Minuten. 80 bis 85°C betragen sollte die Temperatur des fertigen Kaffees, der anschließend in vorgewärmte Thermosflaschen gefüllt wird. Die Größe der im Wettkampf verwendeten Tassen ist ebenfalls genau vorgegeben. Die Tassen-Sets sind für jeden Teilnehmer identisch, dürfen aber nie zweimal hintereinander in der gleichen Reihenfolge aufgestellt werden, um Täuschungsversuche durch Abschauen zu vermeiden.

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Brewers Cup:
Muckefuck war gestern

Bei dieser Disziplin geht es um die Zubereitung von Brühkaffee und darum, die Charaktermerkmale der Bohne bestmöglich herauszuarbeiten und ein in sich stimmiges Getränk zu kreieren. Gefragt sind das ideale Extraktionsverhältnis für einen Kaffee und die Fähigkeit, wiederholbare Ergebnisse zu erzielen. Der Wettbewerb besteht aus zwei Runden:

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In der Vorrunde – dem Compulsory Service-Durchgang – erhalten alle Teilnehmer den gleichen Kaffee, aus dem sie jeweils mittels einer selbstgewählten Brühmethode (u. a. AeroPress, Filter, Syphon, French Press) innerhalb von sieben Minuten drei separate Getränke zubereiten müssen. Alle drei Getränke müssen identisch sein, obwohl diese getrennt voneinander hergestellt wurden. Die Jury bewertet in diesem Durchgang ausschließlich die sensorischen Eigenschaften des Getränks (Aromen und Geschmack). In der Finalrunde – dem Open Service-Durchgang, der auf der Bühne stattfindet – stellen die besten sechs Teilnehmer der Vorrunde einen Kaffee ihrer Wahl vor und performen dessen Zubereitung und Präsentation. Dabei haben sie jeweils zehn Minuten Zeit. Hier bewertet die Jury die sensorischen Attribute zu 70 % und die Präsentation zu 30 %.

Zu den Deutschen Meistern 2015

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